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Das Praktikum - Schritte auf dem Weg zum Traumjob
Nicht umsonst ist "Generation Praktikum" auf Platz 2 der "Wörter
des Jahres 2006" platziert. Kaum jemand, der sich gerade in der
Phase seiner Berufsausbildung befindet und sich nicht mit dem Thema
auseinandersetzt.
Ein Praktikum birgt einige Vorteile, nicht nur das man sich bewusst
machen kann, welche Tätigkeiten man in einem bestimmten Beruf in der
Praxis durchzuführen hat, ist macht sich dieses auch sehr gut im
Lebenslauf.
Die Auswahl eines Unternehmens: Ein namenhaftes Unternehmen ist auf
jeden Fall eine gute Referenz und bietet mehr Struktur. Bei
kleineren Firmen ist es aber unter Umständen die Chance größer,
stärker eingebunden zu werden, auch die Chance auf einen
Ausbildungsplatz kann dadurch steigen. Wofür die Entscheidung fällt,
sollte von eigenen persönlichen Interessen abhängen und in welches
Berufsfeld man Einblick haben möchte.
Das Klischee von der Praktikantin, die nur Kaffee kocht und Kopien
macht, ist bekannt. So soll es selbstverständlich nicht laufen. Doch
darf das Urteil über die anfallenden Tätigkeiten nicht zu voreilig
gefällt werden. Es müssen nun mal auch weniger anspruchsvolle
Tätigkeiten erledigt werden, für die sich ein Praktikant nicht zu
schade sein sollte. Dass es gewisse Grenzen gibt, versteht sich von
selbst. Grundsätzlich gilt es, Engagement zu zeigen. Das bedeutet
zum Beispiel, sich selbst Arbeit zu suchen, wenn einem gerade nichts
aufgetragen wurde. Dazu gehört aber auch, sich zu trauen
nachzufragen, wenn man etwas nicht verstanden hat oder wenn man
Hilfe benötigt.
Auf jeden Fall sollte man sich ein
Zeugnis ausstellen lassen. Im Idealfall gab es einen guten Einblick
in die Berufspraxis. Der Berufswunsch wurde gefestigt und es steigt
die Motivation diesen Beruf zu erlernen. Im richtigen Glücksfall ist
ein Ausbildungsvertrag auch so gut wie sicher.
Und was, wenn man feststellen musste, das der Traumjob doch gar
nicht so war , wie man erwartet hatte ? Genau dafür sind Praktika
da. Besser man stellt vor einer begonnen
Ausbildung fest, das der
jeweilige Beruf nicht passt. Inzwischen wird an vielen
Schulen in
dem Jahr vor dem Abschluss Planmäßig durchgeführt, aber darüber
hinaus sollte man sich in den Ferien nach Praktikumsplätzen
umschauen, damit man verschiedene Berufe als Praktikant kennen
lernen kann. So ist die Wahl der richtigen Ausbildung viel
einfacher, als das man nur die Beschreibungen von
Berufsbildern
kennt.
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