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Beim Bewerbungsgespräch zählt Persönlichkeit, um Punkte zu sammeln. Wenn die
Bewerbungsmappe überzeugt hat und der
Vorstellungstermin ansteht, dann geht es erst richtig los und viele
werden nervös. Denn das Vorstellungsgespräch ist nicht nur die
letzte Punkt für den Bewerber. Was zählt denn nun für den
persönlichen Eindruck ?
Die Natürlichkeit des Bewerbers ist eines der wichtigsten Kriterien
für eine spätere Einstellung. Die Persönlichkeit ist das was zählt,
Schauspieltalent ist da nicht gefragt.
Wirkt der Bewerber sympathisch ?
Wie ist sein Auftreten ?
Kann er zu hören ?
Passt er in das Team ?
Hat er wirklich Interesse an einer Ausbildung in diesem Beruf ?
Laut Psychologen sind es die erstem zwanzig Sekunden, die einem
Personalchef / Einsteller feststellen lassen, ob ihm der Bewerber
sympathisch ist oder nicht. Das heißt, dieser sollte schon gleich
bei der Begrüßung am Empfang sich richtig anstrengen und einige
wichtige Tipps beachten.
Jeder kennt die typische Kleinmädchenhaltung: stehend, Beine
voreinander gekreuzt und leicht gesenkter Kopf. Wer auf eine solche
Art und Weise den Personaleinsteller begrüßt, hat ihm binnen von
Sekunden signalisiert, dass keine selbstbewusste Persönlichkeit
vorhanden ist, geschweige denn Qualitäten die für Führungsaufgaben
vorhanden sein müssen.
Viele Ausbildungsleiter und
Personalchefs achten darauf, ob der Bewerber auf sie zukommt, ob er
die Hand als Erster reicht und wie ein weiterer Mitarbeiter begrüßt
wird, der meistens im Raum, wo das Bewerbungsgespräch stattfindet
wartet. Wie sich der Bewerber sich gegenüber diesen Personen
hinsetzt. Gerade hier lassen sich einige Personaleinsteller kleine
Tests einfallen. Manchmal stellen die zukünftigen Arbeitgeber den
Stuhl in eine unmögliche Position. Dabei wollen sie sehen, ob sich
der Bewerber mit der eigentlichen unmöglichen Position abgibt oder
ob er kurzerhand den Stuhl in eine entspanntere Position verschiebt.
Für einen Bewerber ist es ganz einfach, sich bewusst zu machen, das
ihm niemand etwas "Böses" will, sondern das bestrebt wird, den am
besten ins Team passenden Bewerber zu finden.
Ein Universalrezept für richtige Antworten an der richtigen Stelle,
für das perfekte Verhalten oder das richtige Maß an Körpersprache
gibt es also nicht.
Mit dem Versuch "Man selbst zu sein" kommt man meistens am
Weitesten.
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